P.68 Partenavia

Das Original
Dieser zweimotorige Schulterdecker der Flugzeugklasse G (Abluggewicht bis 2000kg) wurde im Jahr 1968 von der Firma PARTENAVIA in Neapel entwickelt und ist im deutschen Luftraum relativ häufig anzutreffen. Seit 1974 wird das Flugzeug in mehreren Versionen gebaut. Der Typ C, Vorbild für das Modell, wird von zwei AVCO-Lycoming IO-360-A1 B6 Vierzylinder Einspritzmotoren mit je 149kW (200PS) Leistung über Hartzell Verstellpropeller angetrieben. Weitere Versionen unterscheiden sich im wesentlichen durch stärkere Triebwerke und Innenausstattung. Zwei Versionen der Partenavia sind optisch leicht zu erkennen: Die „Observer“ mit verglastem Bug und die „Spartakus“ mit Turboprop Triebwerken.

  • Triebwerk: 2× Lycoming I0-360, je 149 kw
  • Speed: 260km/h
  • MAX Speed: 320km/h
  • Reichweite: 2100km
  • Gewicht: 1230kg leer
  • Spannweite: 12,00m
  • Länge: 9,55m


Elegant…


… und sportlich!

Das ACL im Seitenruder


Positionslichter


Zwillingsscheinwerfer


Die Ausschnitte dienen später als Form zum Tiefziehen der Verglasungen

Das Modell
Als Modellvorlage diente der Bausatz von Freescale. Dieser Bausatz ist in guter Qualität weitgehendst vorgefertigt. Die Betriebsanleitung geht auf alle wichtigen Punkte ein, die angegebenen Ruderausschläge haben sich bewährt. Der Antrieb wurde mit der Software „Elektroantrieb“ von Wilhelm Geck so kalkuliert, dass sowohl Steigleistung als auch Wirkungsgrad angemessen sind. Das Ergebnis sind nun zwei Jamara 480 Motoren mit 6×4“ APC Elektro Luftschrauben, angetrieben über 8 Zellen. Mit 3700er GP Zellen stellt sich so eine Flugzeit von ca. 12 Minuten ein, ohne dabei groß an der Geschwindigkeit zu sparen. Bei Vollgas übt dieser Antrieb überraschend viel Druck aus, begleitet von einem herrlichen 2-Mot Sound.

Designed wurde das Modell nach einem Vorbild, das in den USA zu finden war und die Kennnummer `N88N` trägt (siehe oben). Die untere Rumpfhälfte wurde schwarz lackiert, die Obere weiss (Marabu, Lack auf Wasserbasis). Markant und elegant wirken die goldgelben Streifen, welche am Bug beginnend, über den ganzen Rumpf bis zum Seitenruder immer breiter werden (OraStick Folie, perlmut goldgelb). Um die Optik weiter aufzuwerten, aber auch Stabilitätsgründen, wurden die Tragflächen mit weisser OraStick Folie bebügelt. Auch die Radkappen wurden entsprechend designed, aber in der Flugpraxis müssen diese demontiert werden, da sonst kein Rasenstart möglich ist.

Der Wunsch, eine originalgetreue Positionsbeleuchtung in die Partenavia einzubauen, war von Anfang an gegeben. Nur die Umsetzung war eine Aufgabe an der gründlich gefeilt wurde. Folgende Lösung führte zu einem optimalen Ergebnis. Zur Simulierung der Positionsbeleuchtung dient das ACL ProControl von Optotronix. Am Heck, genauer gesagt im Seitenruder, sollte das ACL (Anti Colission Light) untergebracht werden. Dazu wurden vier SuperFlux 4-Chip LEDs (weiss) möglichst eng zusammen gelötet (gebündelt), um ein helles Ergebnis zu erzielen. Mit einem scharfen Messer wurde am Seitenleitwerk an der entsprechenden Stelle Styropor entfernt. Dieses Styroporklötzchen dient nun als Positivform zum Tiefziehen der ACL Abdeckhaube. Damit diese am Leitwerk zur Befestigung etwas übersteht, wurde die Tiefziehform mit Balsaholz etwas vergrößert (siehe links). Positionsbeleuchtung Auch an den Tragflächenspitzen wurde mit einem scharfen Messer Styropor entfernt, mit Balsaholz ergänzt und die entsprechenden Abdeckungen tiefgezogen. Zur Beleuchtung dienen auf jeder Seite vier
SuperFlux 3-Chip LEDs, je 2 rote/grüne und je 2 weisse als Blitzer. Die Anschlusskabel wurden unter dem Holm in den Rumpf verlegt und führen über eine Steckvorrichtung zum Modul.

Zwei ultrahelle 5mm LEDs (2×12.000mcd) mit passenden Chrom Reflektoren auf einer dünnen Sperrholzleiste, die zusätzlich mit Chromfolie bebügelt wurde, bilden die Landebeleuchtung. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Beleuchtung im Nahbereich, vor allem aber bei Start und Landung und erst recht bei Dämmerung, einfach hervorragend aussieht. Mit zunehmender Entfernung geht der Effekt langsam verloren, wer hier eine hellere Beleuchtung haben möchte, kann nach dem neuesten Stand der Technik auf 1Watt Emitter zurückgreifen, diese müssen im Dauerbetrieb lediglich etwas gekühlt werden.


ACL ProControl mit EasyPLUG


Die verwendeten 4-Chip LEDs

Das Material

Zusammenfassend wurden in die P.68 Partenavia folgende Komponenten von OPTOTRONIX eingebaut:

  • Ansteuerung: ACL ProControl
  • ACL: Heck (Seitenruder) 4x 4-Chip SuperFlux LED weiss
  • Posi: 4x 3-Chip SuperFlux LEDs rot / grün
  • Landescheinwerfer: 2x 10mm LED Scheinwerfer 12.000mcd
  • Abdeckungen: Tiefziehfolie
  • Litzen: 0,14qmm verdrillt
  • Einbauzeit: ca. 5h nachträglich