Tornado „Monster“

Das Original

Der Tornado ist ein zweisitziges Mehrzweck- kampfflugzeug, das von den Ländern Großbritannien, Italien und Deutschland entwickelt, gebaut und ab 1981 in die Bundeswehr eingeführt wurde.
Mit Stand April 2007 verfügen die Einsatzverbände der Luftwaffe über 186 Tornados, davon 33 ECR-Tornados, optimiert für die Lokalisierung und Bekämpfung von Radaranlagen. Mit der Transformation der Bundeswehr übernahm die Luftwaffe 2005 auch die Aufgabe der Seezielbekämpfung von der Marine, so dass alle Tornados der Marine an die Luftwaffe überführt wurden. Auf dem Waffensystem Tornado wurden mittlerweile etwa 1.030.000 Flugstunden geleistet.

  • Triebwerke: Turbo-Union RB199-34R
  • Speed: 1200km/h
  • MAX Speed: 2300km/h
  • Flughöhe: 16.000m
  • Reichweite: 2000km
  • Gewicht: 23 – 27.000kg
  • Spannweite: 8,60m … 13,90m
  • Länge: 18,70m

Tornado „Monstermühle“

Landescheinwerfer am Hauptfahrwerk

Positionslicht versenkt im Tragflächenende

Abschlusslicht am Seitenruder

ProControl Modul befeuert das „Monster“

ACL an der Rumpfunterseite

Das Ergenis kann sich sehen lassen…

Das Modell

Vorbild für den Modellnachbau war der ECR-Tornado 46 + 49 des JaboG32 der 2. Staffel „Monsters“ aus Lechfeld (www.flyingmonsters.de).

Der Tornado ist ursprünglich vor über 10 Jahren als Impellermodell (2 x OS 91) gebaut, aber nie geflogen worden. Julius Jezerniczky, wohnhaft in der Nähe von Zürich, hat die Maschine im November 2006 von einem Vereinskameraden übernommen, neu aufgebaut (ECR/IDS-Nase), auf Turbine umgerüstet, neu lackiert und somit aus dem „Dornröschenschlaf“ erweckt. Das Modell hat eine Länge von 235cm und eine Spannweite von 220cm, was einem Masstab von etwa 1 : 7,5 entspricht. Das Gesamtgewicht liegt trocken bei 12.950g. Die Flügel sind wie beim Vorbild schwenkbar. Als Turbine ist eine Behotec JB130 verbaut mit welcher der Tornado annähernd ein Schub-Gewichtsverhältnis von 1:1 erreicht.

Nach rund 20 Flügen hat sich Julius entschieden, das Model noch weiter aufzuwerten und eine dem Vorbild entsprechende Beleuchtung einzubauen. Das Team von OPTOTRONIX nahm sich der Sache an und stellte die benötigten Komponenten zusammen.

Ingesamt wurden 10 Leuchtmittel installiert. Die Abdeckungen für die Positionslichter am Seitenleitwerk und an den Flügelenden sind mit Hilfe einer Urform tiefgezogen worden. Der Einbau der Positionslichter in ein fertiges Modell, war doch aufwändiger als erwartet. So musste zum Beispiel ein neuer Kabelkanal durch die Flügel bis zu den Spitzen gelegt werden. Dies wurde mittels eines gespitzen Kohlestab bewerkstelligt, der mit etwas Gewalt den Weg durch den Flügel gefunden hat.

Bei den Positionslichter an den Lufteinlässen, tauchte ein anderes Problem auf. Die LEDs sind so hell, dass eine Lichtabstrahlung nach hinten in das Modell die Folge war. Deshalb wurden kurzerhand Kästchen gebaut, die diese Abstrahlung verhindern, wobei diese gegen Hinten offen sind, damit ein allfälliger Hitzestau im vornherein verhindert werden kann.

Auch das verlegen der Kabel durch das Seitenleitwerk verlangte Geduld ab. Wegen den engen Platzverhältnissen in der Breite, sind im Seitenleitwerk die sternförmigen 1W Emitter zum Einsatz gekommen.

Als Landebeleuchtung dienen 2 x 18mm Landescheinwerfer mit je 1Watt Leistung, welche direkt mit 2-K-Kleber an den Strut geklebt sind.

Die ACL ProControl Einheit ist mit Klettband im vorderen Rumpfsegment, unterhalb des hinteren Cockpitbereiches untergebracht. Die „Löterei“ wird durch das optional erhältliche ProControl Easy Plug erheblich erleichtert. Insgesamt sind rund 8 Meter Litze (0,14qmm) verlegt worden! Die Stromversorgung der ganzen Beleuchtung erfolgt über einen 5-zelligen Sanyo NiCd Akku 1200mA, der gleichzeitig den Elektro-motor der Schwenkflügelmechanik antreibt und in der Rumpspitze untergebracht ist.

Die Steuerung am Sender erfolgt via 3 Stufenschalter. Bei der ersten Stufe schalten sich die beiden Antikollisionsblitzer auf der Rumpfober- bzw. Unterseite ein, bei der zweiten Stufe kommen die 6 Positionsleuchten (2x Rot, 2x Grün, 2xWeiss), welche vorbildgetreu dauerhaft brennen, dazu. Die dritte Stufe ist dann die Vollbeleuchtung bei der dann zusätzlich noch die Landescheinwerfer anspringen, ideal für Überflüge sowie Landung und Start. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit ist zusätzlich vor dem Empfänger ein Servo-Extender mit Optokoppler (Solid 3) der Firma Microsens eingebaut worden.

Die Zielsetzung, den Monster Tornado aufzuwerten ist vollends geglückt. Die Beleuchtung ist der absolute Hingucker!


Das „Monster“ in voller Beleuchtung
Zusammenfassend wurden in den ECR Tornado „Monstermühle“ folgende Komponenten von OPTOTRONIX eingebaut:

  • Ansteuerung: ACL ProControl DUO + EasyPLUG
  • Positionslichter: Emitter Technik
  • Landescheinwerfer: Emitter Technik, 18mm Optik
  • Abschlusslicht: Emittertechnik
  • Abdeckungen: selbst tiefgezogen
  • Litzen: 0,14qmm verdrillt
  • Kupplungen: MPX
  • Kühlung: Stab 15mm
  • Einbauzeit: 15h nachträglich