ZLIN 242 L

Das Original

Die Zlin 242 L wird von einem der größten Hersteller von Sportflugzeugen der Welt gebaut. Seit den Anfängen im Jahr 1934 hat Moravan über 60 verschiedene ZLIN Typen produziert.
Die Zlin 242L wird vorwiegend für Flug- und Kunstflugtraining, Beobachtungs- und Patrolienflüge sowie für den F-Schlepp eingesetzt.

  • Triebwerk: Lycoming AEIO – 360 – A1B6
  • Speed: 225km/h
  • MAX Speed: 290km/h
  • Reichweite: 1050km
  • Gewicht: 800kg
  • Spannweite: 9,30m
  • Länge: 7,13m

Elegant und sportlich – ZLIN 242 L


Das neue echte Heck ACL


Verlegung der Kabel zum ACL


Das ACL ProControl benötigt kaum Platz


Auch bei voller Sonne gut zu sehen!

Das Modell

Die ZLIN 242 L von Modellbau Bichler hat eine Spannweite von 2,60m und wurde von Eberhard Beck gebaut. Ein 106ccm Boxer Motor sorgt für ausreichende Leistung sowohl beim F-Schlepp als auch beim moderaten Kunstflug. Das Modell hatte seinen Erstflug längst hinter sich, als der Erbauer sich entschließt, die unschöne Plastik Attrappe auf dem Seitenruder gegen ein echtes ACL zu tauschen. Da das Modell längst fertiggestellt war, sollte weiter nichts eingebaut werden, Landescheinwerfer und Positionslichter erfordern für den nachträglichen Einbau doch einen enormen (zeitlichen) Aufwand.

Der Einbau gestalltete sich bei einem solchen großen Modell völlig unkompliziert: Die Plastik Attrappe wurde zunächst vom Seitenruder entfernt. Nun musste eine passende, klare Abdeckkappe her. Hier erwies sich die Baugröße „XXL“ von OPTOTRONIX mit einem Durchmesser von 19mm als ideal. Hierfür wurde das passende Loch von oben in das Seitenruder gebohrt. Entscheidend ist nun die Wahl des richtigen Leuchtmittels, wobei Herr Beck darauf bestand, dass es auf jeden Fall auch bei voller Sonneneinstrahlung im Sommer gut sichtbar sein muss, der Einbau eines extra Akkus hierfür war kein Problem. Die Wahl fiel also auf gleich zwei 3Watt Emitter kaltweiß. Der sogenannte kaltweiße Farbton ist in diesem Fall wichtig, da das Blitzen nur dann wie ein echtes Stroboskop wirkt. Im Blitzbetrieb erwärmen sich Emitter fast überhaupt nicht, weshalb kein Kühlkörper nötig ist.

Die Leuchtmittel wurden in das Seitenruder eingebaut und die klare Kappe darüber gesetzt, arretiert mit etwas Weisleim lässt sie sich auch wieder entfernen, falls erforderlich. Verdrillte Zwillingslitze wurde vom Modul bis ins Heck verlegt, um Antennenwirkungen zu verhindern, wird das Kabel locker in Spiralen verlegt. Am Übergang zum Ruder wurde eine Steckkupplung von Graupner/JR eingelötet, da das Seitenruder zum Transport abgenommen wird. Zur Zugentlastung muss das Kabel kurz vor den Leuchtmitteln mit einem Tropfen Harz oder einer Kabelklemme gesichert werden. Das OPTOTRONIX ACL ProControl Modul selbst ist im Cockpit montiert und wird über einen 4 zelligen Akku gespeist. Durch die anliegende Spannung von ca. 5V werden keine Widerstände benötigt, da im Modul 1V abfällt und die Emitter auch 4V benötigen. Obwohl das Modul bequem über den Sender schaltbar ist, möchte Herr Beck das ACL lieber am Modell einschalten, da es ohnehin während des ganzen Fluges blitzen soll. Auch das ist mit dem ACL ProControl kein Problem, über einen Kippschalter am Rumpf wird das Heck ACL der ZLIN 242 L nun aktiviert.


ACL ProControl mit EasyPLUG


Verschiedene Abdeckkappen

Das Material

Zusammenfassend wurden in die ZLIN 242 L mit 106ccm Boxermotor folgende Komponenten von OPTOTRONIX eingebaut:

  • Ansteuerung: ACL ProControl
  • ACL: Heck (Seitenruder) 2x3Watt
  • Abdeckungen: ACL klar
  • Besonderheiten: sehr hohe Leistung, auch bei voller Sonne sichtbar
  • Litzen: 0,14qmm verdrillt
  • Kupplungen: Graupner/JR
  • Kühlung: Rippenkühlkörper 6mm
  • Einbauzeit: 1h nachträglich